Zu allererst möchten wir uns bei allen Bürgern bedanken, die uns mit Möbelspenden, Hausrat, Kleidung undundund... versorgen und uns diese kostenlos zur Verfügung stellen! Ohne Ihre Hilfe und und Unterstützung würde es nicht funktionieren!

Also vielen lieben Dank!!!

 

Aus aktuellem Anlass möchten wir aber dennoch einmal sehr deutlich auf mehrere Problemkreise hinweisen. Es macht auch keinen Sinn, diese Probleme schönzureden. Wir möchten hiermit versuchen, Ihnen eine umfassende Erläuterung zu geben. 

Sollten nach der Lektüre immer noch Unklarheiten bestehen, sprechen Sie bitte unsere Kollegen im oder auch außerhalb des Sozialkaufhauses direkt an und wir werden uns die Zeit nehmen, im persönlichen Gespräch auf Ihre Fragen einzugehen.

 

Verkauf in unserem EBAY-Shop:

 

Möbel, Hausrat und andere Artikel, die Sie gern freiwillig im Sozialkaufhaus abgeben, werden von uns für den Weiterverkauf im SPEICHER präsentiert. Da hin und wieder auch "kleine Schätzchen" abgegeben werden, haben wir einen EBAY-Shop eingerichtet, der durch eine zu 80% behinderte Person betreut wird. Sie erarbeitet sich damit ihr Gehalt, die Kosten, um diesen Shop überhaupt zu betreiben und natürlich auch die anteilige Raummiete, Stromkosten usw.

Ohne diese "besonderen" Waren wäre ihr Arbeitsplatz im Sozialkaufhaus nicht vorhanden. Sie hat hier die Chance, dem Staat nicht wie viele andere "auf der Tasche zu liegen". Das funktioniert natürlich nur, wenn Waren in entsprechender Qualität abgegeben werden oder durch uns selbst bei Haushaltsauflösungen, Beräumungen usw. erarbeitet werden. Auch das ist SOZIAL!

 

Dieser Shop wird von uns auch nicht "heimlich" betrieben, sondern seit der Einrichtung offensiv auf unserer Website beworben (s.u.) und auch im täglichen Gespräch kommuniziert. Wir "verscheuern" also nicht "alle guten Sachen heimlich über ebay und verdienen uns daran dumm und dämlich!".

 

Sollten Sie also Waren bei uns abgeben, so gehen wir davon aus, dass Sie das gern und freiwillig tun und es keine Rolle spielt, ob diese höherwertig sind oder aus einem Billigladen stammen! Sich hinterher darüber öffentlich auf Onlineportalen zu beschweren, ist sehr beschämend für den Verfasser und der von uns täglich geleisteten Arbeit in keinster Weise angemessen.

 

Warum verlangen wir Geld für gespendete Möbel und Waren:

 

Wir möchten zum einen darauf hinweisen, dass unsere Fahrzeuge gekauft werden mussten, unsere Fahrzeuge nicht mit Wasser sondern Diesel fahren, wir Miete zahlen müssen, wir Gehälter zahlen müssen, wir Steuern und Abgaben zahlen müssen...usw. usw.  Wir sind nicht in der Lage, UMSONST zu arbeiten. Wenn Sie uns also noch gebrauchsfähige Möbel anbieten, unsere Kollegen zu Ihnen kommen, Ihre Möbel dort abbauen, aus Ihrer Wohnung transportieren..., dann haben Sie eine Dienstleistung in Anspruch genommen, die für Sie natürlich unentgeltlich ist (Gegenwert ist ja die Ware). Wir gehen auch hier davon aus, dass Sie darüber froh sind und das Sie diese Möbel gern und freiwillig zur Verfügung stellen. Diese, ihre ehemaligen Möbel werden von unseren Kollegen mit Fahrzeugen zum SPEICHER oder zu unserem Außenlager (welches auch Geld kostet) transportiert, wieder aufgebaut und belegen einen Standplatz, der in Form von Miete monatlich bezahlt werden muss.

 

Ansonsten bliebe Ihnen die Möglichkeit der Entsorgung. Sie müssen dann nur bei Ihrem örtlichen Dienstleister einen Termin vereinbaren und Ihre Möbel SELBST auseinanderbauen und unten an die Straße stellen. 

 

Beispiel: Wenn wir dann also eine gespendete Schrankwand für 199,00€ im Speicher verkaufen, waren mindestens zwei Arbeiter und ein LKW für 1-3 Stunden unterwegs.

Zeit und Aufwand = Kosten!

Weisen Sie Ihre soziale Bedürftigkeit nach, erhalten Sie auf diese Schrankwand 20% Preisnachlass. Auf diesen Kaufpreis zahlen wir zu guter letzt Umsatzsteuer. Es ist eine sehr simple Rechnung, in welchem Verhältnis dabei Aufwand und Nutzen stehen.

 

Wir möchten damit zum Ausdruck bringen: Niemand arbeitet in diesem Land kostenlos oder umsonst, niemand kann von NICHTS leben. Arbeit kostet Geld. Unsere Jungs und Mädels arbeiten sehr hart und geben alles. Wir gehen davon aus, dass wir Ihnen dabei helfen, Ihre Wohnung für Neues zu beräumen und den Möbeln eine zweite Chance geben, weil sie einfach zu gut sind, um auf dem Sperrmüll zu landen.

 

Es bleibt Ihnen auch die Möglichkeit, Ihre Möbel privat zu verkaufen. Dazu gibt es diverse Plattformen. Aber auch das ist mit Aufwand verbunden, den viele einfach scheuen, genau wie den Aufwand, sich um die Entsorgung selbst zu kümmern. 

 

Sich allerdings hinterher darüber zu beschweren, dass wir Geld für den Möbelverkauf nehmen, ist sehr hässlich. Es handelt sich hier um eine Aufwandsentschädigung. Entweder ich gebe etwas gern und habe mich natürlich vorher informiert, wo und zu welchen Bedingungen ich einen Gegenstand abgebe, oder ich verkaufe, verschenke oder entsorge selbst! Möchten sie Ihre Möbel verschenken, dann steht Ihnen das frei. Sie können das jederzeit tun. Es kann aber kein Mitarbeiter von uns kommen, bei Ihnen Möbel abbauen, um diese dann hinterher im Speicher zu verschenken.

Wie oben erklärt - Arbeitskräfte, Arbeitszeit, Autos, Miete kosten Geld!!!! Und fragen Sie doch mal bei einem anderen Unternehmen, ob Sie diese Hilfe dort kostenfrei bekommen können?!

 

Es ist auch ein Irrglaube, das der Speicher alles nehmen MUSS!

NEIN - das müssen wir nicht.

Sie als Käufer erwarten ordentliche Waren, die sauber und funktionell sind. Stellen wir Waren zum Verkauf, die verschmutzt oder defekt sind, gibt es sofort und umgehend negative Kritik durch Kunden. Also ein Hamsterrad!

 

Bürger, die uns Waren anbieten, bieten diese häufig in folgendem Zustand an: verschimmelt, hochgradig verschmutzt, kaputt, geruchsintensiv usw. (Bilder sind aus Datenschutzgründen leider nicht möglich).

Bei Ablehnung durch unsere Mitarbeiter, die dafür umsonst zum Kunden gefahren sind (Kosten), gibt es dann die üblichen Sprüche: "Für Hartz4 Empfänger reicht das doch" oder "machen Sie halt ein bisschen sauber" oder "können Sie doch verschenken"!!!

Unser Favorit ist übrigens: "Na, ich wollte mir die Entsorgung sparen". Der ist wenigstens ehrlich.

 

Hmmmm...... ist das so???

 

So funktioniert das alles nicht und wenn wir nicht versuchen würden, einen gewissen Standard herzustellen und aufrecht zu erhalten, dann wären im Speicher bald nur noch Waren, die auch niemand geschenkt haben wollte.

ABER: dann hätte man erreicht, dass alles kostenlos ist ...

NUR: wer zahlt dann die Miete?

WIE: kommen all diese Sachen dann eigentlich in den Speicher?

 

Es ist schade,dass wir auf diesem Weg darauf hinweisen müssen, aber offensichtlich ist es einigen Bürgern nicht bewusst, dass Dienstleistungen Geld kosten. Man kann einfach nicht erwarten, alles UMSONST zu bekommen. Und wenn Sie ähnliche Dienstleistungen irgendwo umsonst bekommen, dann werden Gelder dafür woanders hergeholt. Fördergelder für Projekte, Städteförderung oder oder.... Irgendjemand (über einen Umweg SIE mit Ihren Steuern) zahlt dafür!

 

Ein Problem, dass auch andere Sozialkaufhäuser betrifft und uns als fleißige, immer hilfsbereite Mitarbeiter an die Grenzen bringt!

Ja.... und auch wir haben nicht immer gute Laune. Die Beschimpfungen, die an der Tagesordnung sind, weil wir wieder etwas nicht UMSONST gemacht haben oder sowieso alles zu teuer ist, zehren sehr an unseren Nervenkostümen. 

 

Wir müssen auch dem Irrglauben vieler Kunden entgegentreten, wir seien doch ein städtisches oder Landkreisunternehmen. Wir erhalten weder von der Stadt Eberswalde noch vom Landkreis Barnim finanzielle Unterstützung.  

 

Wir für uns können nur sagen:

Wir versuchen, für Sie einen guten Service bereitzustellen.

Wir versuchen, Ihnen täglich gute Waren in einem ordentlichen Verkaufsraum anzubieten.

Wir versuchen, zu allen Kunden nett und freundlich zu sein.

 

UND: wir erwarten das auch von unseren Kunden.

 

ABER: Wir sind nicht für Ihr Leben und Ihre Probleme verantwortlich, ob selbst oder durch andere verschuldet!

Wir können Sie unterstützen, wenn Sie um Hilfe bitten, sofern es unsere Möglichkeiten hergeben.

Viele Menschen wissen, dass wir selbst bis an unsere Grenzen und darüber hinaus gehen. Wir haben einen an uns selbst gestellten sozialen Auftrag und arbeiten und handeln jeden Tag danach.

 

 

Und im Übrigen:

Wir haben eine sehr schöne Arbeit, die uns sehr viel Freude bereitet, kommen jeden Tag mit vielen netten Leuten in Kontakt und viele Menschen kommen gern zu uns! Dafür DANKE von allen Mitarbeitern.

 

 

 

 

Was bekommen Sie bei uns:

EIN TÄGLICH WECHSELNDES SORTIMENT

Ihnen fehlt ein Möbelstück, Hausrat oder Kleidung?

 Das Sozialkaufhaus ist FÜR JEDERMANN geöffnet!

Bei Nachweis eines geringen Haushaltseinkommens entsprechend der Grundsicherung (ALGII-Bescheid, Rentenbescheid - mit Nachweis der Bedürftigkeit Grundsicherungsamt, Sozialpass, Studentenausweis - mit Nachweis Bafög bzw. Einkommen/Grundsicherung) erhalten Sie auf alle Artikel einen

Preisnachlass von 20%!

Bitte bringen Sie zum Nachweis Ihre Bescheide mit!

Was passiert mit Ihren Möbeln und Hausrat:

Sie richten sich NEU ein - was wird aus Ihren alten Möbeln?

Wir geben Ihren Möbeln, die Sie ein Stück Ihres Lebens begleitet haben, ein neues Zuhause auf Zeit. Unsere Mitarbeiter holen Ihre gut erhaltenen Möbel, funktionstüchtigen Hausrat, Geräte und saubere Kleidung, Spielzeug, Brillen und vieles mehr nach vorheriger Absprache bei Ihnen ab.

(Die Fotos sind Beispielbilder - die abgebildeten Möbelstücke sind oft nicht mehr vorrätig)

Sie finden unsere Angebote auch auf folgenden Seiten:

 Speicher

03334-3895640


Das Sozialkaufhaus in Eberswalde
Leibnizstraße 37
(neben NP, ehemals Schlecker)
16225 Eberswalde

 

E-Mail: sozialkaufhaus-eberswalde(at)t-online.de

Unsere Öffnungszeiten

im SPEICHER

Leibnizviertel:

 

ab 20.05.2019 geänderte Öffnungszeiten:

 

Montag 9-18 Uhr

Dienstag 9 - 18 Uhr

Mittwoch 9 - 13 Uhr

Donnerstag 9 - 18 Uhr

Freitag 9 - 15 Uhr

 

Samstag 

geschlossen

Träger des

Sozialkaufhauses:

Barnimer Dienstleistungs-gesellschaft mbH - beratender Partner in Sachen Abfallvermeidung

Sie möchten gern helfen und etwas spenden ?